Webseite aufbauen – Anleitung für Anfänger

DDer Weg zur eigenen Webseite

Dank der vielen Hilfsmittel im Internet ist es heutzutage nicht mehr schwer, sich eine eigene Internetpräsenz zu erstellen. Wenn du dir eine Webseite aufbauen willst, musst du lediglich einen passenden Anbieter finden und das Anmeldeformular ausfüllen. Danach noch die Branche aussuchen und schon ist die Seite fast fertig. Individuell und einmalig ist das natürlich nicht. So eine Seite ist allenfalls Massenware. Trotzdem kannst du dir als Interessierter mit wenigen Kenntnissen eine Webseite aufbauen. Mit einem Baukastensystem ist es dir möglich, ohne Programmierkenntnisse eine interessante Internetseite zu erstellen, die deinen eigenen Vorstellungen entspricht und einen starken Wiedererkennungswert hat. Es gibt natürlich auch professionelle Anbieter, die innerhalb kurzer Zeit eine Webseite aufbauen können. Aber auch dann solltest du dich als Betreiber der Seite ein wenig mit der Materie auskennen, um kleine Änderungen selber vornehmen zu können oder zum Beispiel bei einem Shop Artikel einzupflegen.
Die Kosten für eine interessante Webseite halten sich in Grenzen. Im Vergleich zur Flyerwerbung oder Werbeprospekten ist eine Internetseite nicht nur die günstigere Variante, sondern auch eine sehr nachhaltige Werbemöglichkeit.

Der erste eigene Blog

Wer heute für sein Unternehmen eine Webseite aufbauen will, kommt am Blog Hosting nicht mehr vorbei. Eine wichtige Entscheidung ist dabei die Form des bloggens. Webseitenbesitzer haben die Möglichkeit, eine Bloggerplattform zu nutzen. Das läuft ungefähr so ab wie bei Facebook oder ähnlichen Plattformen. Man legt sich einen Account zu und kann mit anderen Usern Erfahrungen austauschen, ihnen Tipps geben oder Ähnliches. Vor allem für Anfänger ist die Bloggerplattform sehr zu empfehlen, denn sie ist nicht nur kostenlos, sondern auch völlig problemlos zu bedienen.
Für Fortgeschrittene bietet es sich an, eine eigene Bloggerplattform zu erstellen. Dafür benötigt man allerdings ein Content Management System. Die Preise dafür sind sehr überschaubar.

webseite aufbauen

Wie kommt man ins Internet?

Eine schöne Webseite aufbauen heißt natürlich noch lange nicht, dass man damit auch schon im Internet ist. Um von den Kunden gesehen zu werden, sollte man seine Domain deshalb erst mal anmelden. Eine Domain ist die vollständige Webadresse, die nach dem http:// steht. Dabei wird unterschieden in Third-, Secondleveldomain und Topleveldomain. Am Beispiel www.meine Webseite.de lassen sich die Begriffe ganz leicht erklären.

Als Thirdlevel wird lediglich das „www.“ bezeichnet. Secondlevel ist in unserem Fall „meine Webseite.“ und die Länderbezeichnung oder auch die internationale Domainendung „org“ ist das Toplevel.

Secondleveldomain und Topleveldomain sind wichtig, damit die eigene Seite in der Welt des Internets überhaupt gefunden werden kann. Schon vor der Vergabe des Secondlevels ist es deshalb sinnvoll, sich Gedanken darüber zu machen, von welchem Besucherkreis man gefunden werden möchte. Jemand, der nach Hundefutter sucht, wird ganz sicher dafür nicht auf eine Seite gehen, die vielleicht www.Frühling.de heißt.
Die eigentliche Registrierung kann in der Regel über den Internetanbieter ganz einfach durchgeführt werden. Bis die eigene Seite dann im Internet zu finden ist, vergeht meistens nur eine sehr kurze Zeit.

Webseite aufbauen mit WordPress?

Wie schon vorher geschrieben, ist es sinnvoll, sich Gedanken darüber zu machen, ob auf der eigenen Internetpräsenz ein Blog angeboten werden soll. In dem Fall darf WordPress nicht fehlen. Dafür muss eine Datenbank erstellt und ein Zugang für das FTP-Programm festgelegt werden. Das klingt im ersten Moment komplizierter als es wirklich ist. Die Datenbank befindet sich unter der Verwaltungsansicht des Webhostingpaketes im Menüpunkt Datenbank. Die meisten Datenbanken der Anbieter können einfach so übernommen werden. Es ist natürlich auch möglich, die Datenbanken an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Selbst wenn keine Datenbanken angelegt sind, erklärt sich das Vorgehen von selber.

Genauso einfach ist es, einen FTP-Zugang für die Installation von WordPress zu erstellen. Dieser Zugang ist notwendig, um die Dateien auf den Server zu laden. Es gibt verschiedene FTP-Programme, die alle kostenlos sind. Der Zugang wird mit einem eigenen Benutzernamen und dem gewünschten Passwort gesichert. Auch dieses Vorgehen wird mit dem Webhostingpaket unterstützt. Der Menüpunkt FTP-Zugänge hilft dabei.
Wenn diese Vorarbeiten abgeschlossen sind, geht es an die Einrichtung des Programms, damit es im Server hochgeladen werden kann.

Auf der Internetseite von WordPress gibt es einen großen blauen Button mit der Bezeichnung „Download WordPress x.x.x“. Hierbei handelt es sich um eine Zip-Datei, welche dann noch entpackt werden muss. Anschließend wird die php „wp-config-sample.php“ in „wp-config.php“ umbenannt. Dafür muss lediglich das „-sample“ entfernt werden.
Das genaue Vorgehen wird auf der Internetseite von WordPress noch einmal detailliert erläutert.

Was sind Themes und Plugins?

Wer eine Webseite aufbauen will, sollte sich natürlich auch über Themes und Plugins Gedanken machen. Ein Theme entscheidet maßgeblich darüber, wie die Seite aussehen wird. Nach der Installation von WordPress sieht die Seite noch recht kahl aus. Dabei sind die Möglichkeiten mit WordPress fast unbegrenzt. So wird ein Steuerberater seine Internetpräsenz ganz sicher viel seriöser aussehen lassen als zum Beispiel ein Verkäufer für Kinderspielzeug. Es gibt so viele Themes, dass ganz sicher für jeden das Passende dabei sein wird. Zusätzlich haben Nutzer die Möglichkeit, WordPress nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Sehr viele Angebote sind kostenfrei und bieten damit Gelegenheit, sich auszuprobieren.

Zusätzliche Funktionen bekommt WordPress mit diversen Plugins. Auch hier gibt es fast keine Grenzen. Statistikfunktionen oder Anbindungen an diverse Social Networks können unter anderem durch Plugins realisiert werden. Auf jeden Fall machen Plugins die Seite interessanter und animieren zum Wiederkommen. Ganz wichtig: Die Seite sollte nicht überladen werden. Auf eine Internetpräsenz, die gefühlte Ewigkeiten benötigt, bis sie einmal aufgerufen ist, kommen die meisten User nicht so schnell wieder.

Interessante Informationen

WordPress hat nicht nur zahlreiche Informationen für die Nutzer, sondern auch für den Betreiber der Seite. So kann zu fast jedem Thema eine Analyse erstellt werden. Der Betreiber erfährt über die Analyse zum Beispiel wie viele Besucher zu ihm kommen, über welche Stichworte seine Seite gefunden wird oder wie lange die Besucher bleiben. So kann die Seite immer wieder optimiert werden und für höhere Umsätze sorgen.
Ein ganz wichtiges Kriterium für den Verbleib und die Kauffreudigkeit der Besucher sind natürlich die Inhalte der Internetpräsenz. Professionelle Betreiber einer Seite sollten sich deshalb überlegen, ob sie ihre Texte selber schreiben oder lieber schreiben lassen. Nicht jedem ist es gegeben, anspruchsvolle Texte zu erstellen. Zum Glück gibt es auch hier die Möglichkeit, sich entsprechende Hilfe zu holen. Texter kennen sich bestens mit der Materie aus und schreiben zu jedem gewünschten Thema interessante und hochwertige Artikel.

Eine Webseite zu erstellen ist machbar…

Es gibt viele Möglichkeiten, das Aussehen einer Webseite mit WordPress zu beeinflussen. Anwender haben die Möglichkeit, automatisierte Thems zu übernehmen oder sich ihre Seite komplett selber zu gestalten. Aber auch mit den gleichen Plugins oder den gleichen Thems werden zwei Seiten trotzdem nie zu 100 Prozent gleich aussehen. Jede Seite, die mit WordPress erstellt wird, trägt eine eigene Handschrift und ist damit ein echtes Unikat.